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Umgang mit dem negativen Untersuchungsergebnis

Frage: 
Eine Freundin ist negativ getestet. Aber es geht ihr nicht gut. Kennen Sie das?
Datum: 
Donnerstag, 12 März, 2020
Antwort: 

Leider kommt es immer wieder vor, dass Menschen, die das veränderte Gen nicht geerbt haben, nur schlecht mit diesem Ergebnis umgehen können.
 
Diese Menschen beschäftigen sich mit der Frage: Warum bin ich davongekommen und andere (Geschwister) nicht? Oftmals entstehen Schuldgefühle, die das Leben der Betroffenen negativ beeinflussen. Ich empfehle Ihrer Freundin einen Besuch in einer unserer Selbsthilfegruppen, um sich einmal mit anderen Menschen auszutauschen. Ein Psychologe/eine Psychologin könnte hier ratsam sein.
 
In unserem Informationsblatt „Nicht-Genträger“ wird erörtert, wie es Menschen ergehen kann, die erfahren haben, die Mutation nicht geerbt zu haben und zeigt Gefahren, aber auch Chancen auf, die damit verbunden sind, siehe https://dhh-ev.de/nicht-genträger 
 
Negativ getestet zu sein heißt für die ehemalige Risikoperson nicht (unbedingt und sofort) ein gutes Ergebnis – doch mit entsprechender Verarbeitung kann es das werden.
 

Autor: 
Jürgen Pertek