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Hilfsmöglichkeiten für HK-Betroffene Mitarbeiter

Frage: 
Ein/eine Mitarbeiter/in hat die HK. Welche Hilfsmöglichkeiten gibt es?
Datum: 
Mittwoch, 4 April, 2018
Antwort: 

Je nachdem, wie die Krankheit beim Betroffenen verläuft, sollte man nach verschiedenen Möglichkeiten suchen, die den kranken Menschen unterstützen können.
 
In diesem Zusammenhang spielt das soziale Umfeld und die Familie eine besondere Rolle. Die Frage ist: Wie kann die Familie den Betroffenen stützen? Nicht immer ist alles möglich. Wichtig ist aber, dass der mit der Erkrankung einhergehende Stress und eine damit möglicherweise auftretende Eigen/oder Fremdgefährdung des Betroffenen reduziert wird. Sollten hier Hilfen benötigt werden, finden sie diese in den  Huntington-Zentren des Europäischen Huntington-Netzwerkes (EHDN).
 
Unterstützungsangebote findet man in der Regel auch bei den großen Wohlfahrtsverbänden Diakonie, Caritas, AWO, Rotes Kreuz die z.B. Familienunterstützende Dienste, ambulante Betreuung und betreutes Wohnen anbieten. Wenden Sie sich hier an die regionalen Anlaufstellen in Ihrem Kreis oder Ihrer Gemeinde. Dort wird Ihnen geholfen.
 
Je nach dem aktuellen Stand der Symptomatik und den Hilfen aus der Familie kann die Unterbringung in einer Pflegeeinrichtung notwendig sein. Einrichtungen, die die Huntington-Problematik zumindest ansatzweise kennen, finden Sie auf unserer Webseite unter https://www.dhh-ev.de/Pflege (Pflegeinrichtungen für HK-Betroffene).
 
Die Frage, wie es beruflich mit einem Mitarbeiter/Kollegen weitergeht (Weiterbeschäftigung, Behindertenwerkstatt usw.), sollte man mit dem zuständigen Integrationsamt besprechen. https://www.integrationsaemter.de/Aktuell/72c/index.html
 
Gut wäre es natürlich, wenn das Unternehmen dem Kollegen oder der Kollegin eine Arbeit in einem Betätigungsfeld anbieten würde, in dem er oder sie auch weiterhin arbeiten könnte.
 

Autor: 
Jürgen Pertek